Neues vom Versuchsfeld
16.01.2022
Maniok ist sehr nützlich und dankbar. Um die Knollenfrucht zu pflanzen, muss man nur einen Zweig abschneiden und in die Erde stecken. Die Agroforstler empfehlen, ein Stück mit einer Länge von 35-40cm zu verwenden und im unteren Drittel vier Ringe einzukerben, um das Wachstum der Wurzeln zu erleichtern:

Nach nur drei Wochen in der Erde sieht der unscheinbare Stock so aus:

Ist das nicht großartig? Leider ist Maniok in der Region hier nicht so beliebt, es könnte ansonsten eine gute Alternative zum Mais sein.
Die Regenzeit hat nun wirklich eingesetzt und alles wächst wie wild. Von den Bäumen, die ich auf dem Feld habe, ragen drei heraus, was die Schnelligkeit angeht:

Moringa und Eukalyptus

Papaya
Ich finde immer wieder bestätigt, was die Agroforstler in ihren Videos und Büchern betonen: Durch die ständige Bodenbedeckung kehrt das Leben in die Erde zurück. Ich bin seit drei bis vier Monaten dabei, die Agroforstwirtschaft auszuprobieren, und wenn ich heute das organische Material zur Seite schiebe, wimmelt es geradezu an Tieren. Ich kann mich entsinnen, beim Umgraben und Anlegen der Beete fast gar keine Bodentiere gesehen zu haben.
Man erkennt es auch am Graswachstum:

Wo der Weg mit den sich zersetzenden Bananenteilen ist, steht das Gras viel höher, weil es dort mehr Nährstoffe findet.